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Ermutigt durch den guten Besuch bei einer literarisch-musikalischen Soirée im Januar 2014 aus Anlass des Auschwitzgedenktages entschloss sich Helga Dombrowsky, in erweiterter Form ein greifbareres und nachhaltigeres Gedenken an das Schicksal Frida Langers in Giengen zu ermöglichen. Die Recherchen dazu hatten bereits im Jahr 1987 mit Zeitzeugeninterviews begonnen, die von der damaligen Friedensgruppe Giengen als erster Grundlage für ein Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 durchgeführt worden waren.

 

Das schön gestaltete Bändchen, versehen mit vier Gemälden („Untiefe-Bilder“) des renommierten Giengener Künstlers Max P. Häring, enthält neben Gedichten und Texten von Frida Langer unter anderem auch eine Lebensbeschreibung der in Fürth geborenen Mutter von drei Kindern.

 

Darin setzt Helga Dombrowsky die Lebensstationen Frida Langers in Bezug zu dem abgedruckten schriftlichen Nachlass einer Frau, die in Giengen während des
Nationalsozialismus wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurde und die sich,
kurz bevor sie in ein Vernichtungslager im deutsch besetzten General-gouvernement deportiert werden sollte, in ihrem Haus am Kreuzstein das
Leben nahm.

Max P. Häring hat von diesem auch heute noch markanten Haus, in dem damals so manche Giengener Freunde aus- und eingingen, für diese Veröffentlichung zusätzlich eine Federzeichnung gefertigt.

 

 

     


     

 

     
       

 

     

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