Frieda Langer – Das blaue Notizbuch

 

Das schön gestaltete Bändchen, herausgegeben von Helga Dombrowsky, mit vier Bildern und einer Federzeichnung des Giengener Künstlers Max P. Häring, enthält neben Gedichten und Texten von Frida Langer unter anderem eine Lebensbeschreibung der in Fürth geborenen Mutter von drei Kindern.

Darin setzt Helga Dombrowsky die Lebensstationen Frida Langers in Bezug zu dem abgedruckten schriftlichen Nachlass der Frau, die in Giengen während des Nationalsozialismus wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurde und sich, kurz bevor sie in ein Vernichtungslager im deutsch besetzten Generalgouvernement deportiert werden sollte, in ihrem Haus am Kreuzstein das Leben nahm.

Von diesem auch heute noch markanten Haus, in dem damals so manche Giengener Freunde aus- und eingingen, hat Max P. Häring eine Federzeichnung extra für diese Veröffentlichung gefertigt.

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